13. Tag auf See

 

Links, rechts, hinauf und wieder hinunter… Schon im Schlaf wurden wir ganz schön durchgeschüttelt. Das Meer war aufgewühlt und wollte sich auch nicht mehr beruhigen. Wir beschlossen, heute etwas länger im Bett zu bleiben und mussten dafür dann das Frühstück im Selbstbedienungsrestaurant einnehmen. Ganz schön knifflig, kann ich da nur sagen! Umso mehr bewunderte ich das Personal, wie es leichtfüssig und – so schien es wenigstens – ohne grössere Probleme ganze Tabletts heil durch das Restaurant trug. In weiser Voraussicht hatte ich am Morgen eine Reisetablette eingenommen, so dass ich nun trotz heftigerem Wellengang gut über die Runden kam. Heute stand schliesslich auch eine „Überraschung“ unseres Reisebüros auf dem Programm: Wir durften die Brücke besuchen! Lustigerweise hatte ich mir vor 2 oder 3 Tagen kurz Gedanken darüber gemacht, wie man es wohl am besten anstellt, die Brücke einmal zu besichtigen… J Und siehe da: Auf unserem Zettel, den wir gestern abend in unserem Zimmer vorfanden, war denn auch eben die vorgenannte Überraschung angekündigt. Der Besuch der Brücke war für 16.00 h angesagt, doch zwei Gruppen vor uns hatten Verspätung, so dass sich das Ganze um ca. 20 Min. nach hinten verschob. Nichtsdestotrotz war die Besichtigung sehr interessant und abwechslungsreich. Wir lernten dabei auch, dass die heutigen Wellen wohl so gegen 4 bis 4,5 m hoch gewesen waren – nicht schlecht! Weiter ging das Programm mit einem Vortrag unserer Reiseleiterin über Argentinien. Anschliessend erhielten wir bereits schon einige Informationen über unsere Ausschiffung, die leider schon bald bevorstand… L