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Squashschläger

Wichtige Spieleigenschaften beim Squash sind Ballkontrolle und Ballbeschleunigung, Merkmale, die sich Spieler auch von Squashschlägern erwünschen.

Häufigste Rahmen-Materialien sind Graphit, Aluminium, Fiberglas, Graphit-Hi-Fibre Mesh-Zusammensetzungen, Graphit-Titanium-Kombinationen, wobei Titanium mit einem verschwindend geringen Anteil von ca. 1-2 % als Beimischung enthalten ist. Das Gewicht eines Squashschlägers hängt sehr stark von der Materialzusammensetzung des Schlägerrahmens ab. Es reicht von extrem leichten Schlägern mit 120 g bis zu 210 g - Gewichtsangaben jeweils ohne Bespannung. Ein besonders geringes Schlägergewicht erzielen die Titanium-Kombinationen mit relativ hohem Titaniumanteil, während Aluminium- und Graphit/Aluminium-Schläger schnell 190 bis 210 g wiegen können. Bewährte Einsteiger-Modelle sind Schläger mit nicht zu geringem Gewicht, da oftmals die notwendige Ballkontrolle und Manövrierbarkeit noch fehlen. Für Spieler mit keinen oder nur geringen Spielkenntnissen empfiehlt sich daher ein preisgünstiger Schläger aus Aluminium oder einer Graphit-Aluminium-Kombination.

Die Form des Schlägerkopfes ist heute im Vergleich zu früher gemeinhin anders: Der Kopf ist grösser und misst mehr in der Länge. Als Wirkung dieser gestreckten Längssaiten ergibt sich sehr viel Energie und Tempo. Was die Besaitung der Schläger betrifft, sind sie grundsätzlich inklusive Bespannung erhältlich. Seit kurzem gibt es Schläger, deren Bespannung aus einer geringeren Saitenanzahl besteht, so dass die Abstände zwischen den Saiten grösser sind. Als Folge steigt die Elastizität und damit auch die Ballbeschleunigung beim Spiel.

Die Balance ist der Schwerpunkt, ab dem ein Gleichgewicht zwischen Schlägerkopf und Schaft besteht, bei Squashschlägern liegt sie meist zwischen 30 und 39 cm. Liegt der Balancepunkt in der Nähe des Schlägerhalses, so ist die Balance kopflastig (etwa bei 36 - 39 cm) und der Spieler kann extrem stark beschleunigen und Druck ins Spiel bringen. Ausgewogen ist die Balance bei etwa 34 cm, von grifflastiger Balance ist zu sprechen, wenn der Gleichgewichtspunkt weiter unten am Schaft liegt, bei ca. 30 cm.

Torsion bedeutet die Steifigkeit des Rahmens im weiteren Sinne und bezieht sich eigentlich auf den gesamten Schläger. Enger gefasst, bezeichnet Torsion die Verdrehsteifigkeit zwischen Schlägergriff und Schaft. Ein elastischer Schaft führt tendenziell zu einer hohen Ballbeschleunigung, hat aber den Nachteil, dass der Energieverlust mit steigender Elastizität auch ansteigt. Hingegen reduziert ein relativ steifer Rahmen die Ballbeschleunigung, so dass der Spieler selber die Kraft aufbringen muss, um Tempo ins Spiel zu bringen. Je weniger sich der Schlägerkopf biegen lässt, desto präziser sind die Ballkontakte - insbesondere für Anfänger, die noch nicht über die erforderliche Technik und Ballkontrolle verfügen.

Der so genannte "Sweet Spot" bezeichnet den optimalen Treffpunkt am Schlägerkopf, die Trefferfläche mit der geringsten Vibration und der bestmöglichen Ballbeschleunigung.

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