Mittwoch, 14.September 2005

 

Das Wetter bewölkt und warm stimmt, und so machen wir heute die Gegend von Champagny unsicher. Es sind wieder unzählige auf und ab, wobei ein auf, in einer Waldpassage so deftig war, dass ich es vorzog reNé nicht mehr zu folgen. Hinter mir folgend hat Brüni den Sicherheitsabstand nicht eingehalten, und ist so überrascht über meinen Halt, dass er die DR nur noch zur Seite werfen konnte. reNé bezwingt diese Sonderprüfung mit Bravour und wird mit einer tollen Aussicht belohnt.

 

Meistens wissen wir nicht genau, wo wir uns befinden, wollen es aber meistens doch wissen, und so ist die Karte unser ständiger Begleiter und Berater. Da wir heute die Klappstühle nicht mitgenommen haben, nehmen wir die Einladung der Sesselbahn dankend an, und unsere drei Spassvögel nehmen gleich mal eine Sitzprobe.

 

Nach der verdienten Mittagsruhe, ziehen wir in das Gebiet von Arc. Dort erwartet uns schon die grosse Spielwiese, auf der wir uns austoben können.

 

Marco geht etwas arg ins Zeug, und verbiegt sich dabei das Nummernschild so heftig, dass die mechanischen Fertigkeiten wieder mal in der Praxis ausprobiert werden konnten. Das ist aber der einzige Zwischenfall auf den heutigen 199km. Die Motorräder bekommen noch ihre Flüssigkeiten, und wir unsere Dusche. Nach dem Dorfrundgang sind wir bereit für das Nachtessen und das Dessertbuffet mit Kalorienangabe ;-) Da das Dessertbuffet auf die kranken und übergewichtigen Gäste ausgelegt war, bekamen wir ab dem zweiten Abend jeweils ein Spezialnachtisch, worauf sich natürlich Wisi sen. am meisten freute.