Dienstag, 21.09.2004

Bei starker Bewölkung starten wir zum Plöckenpass. Im österreichischen Gailtal suchen wir Schmugglerpfade nach Italien. Hauptsächlich Waldwege führen uns aufwärts, ein paar tolle Auffahrten wo es einfach nicht mehr weiter geht, oder andere werden uns durch Waldarbeiten versperrt.

Da Wisi heute nur eine Halbtageskarte gelöst hatte, verlässt er uns noch vor dem Mittagshalt und kehrt zum Hotel zurück. Nach dem Mittagessen genehmigen wir uns einen Capuccino in der Alphütte „Straniger Alm“.

 

 

 

Nach Auskunft der Wirtin, führt der Weg tatsächlich nach Italien. Nur einen Kilometer später durch teils sumpfiges aber auf einem gut preparierten Offroadweg sind wir wieder in Italien. Es dauert nicht lange, und wir erleben ein „deja vue“, weil wir den grössten Teil der Abfahrt, bereits am Sonntag von der italienischen Seite befahren haben. Um dieses Ereignis festzuhalten bemüht sich Wisi sen. als Holzschnitzer. Heute sind wir bereits um 15:00 Uhr zurück.

Zu früh! Und so fahren Marco, Migg und ich nochmals los um in der näheren Umgebung einen Berg zu bezwingen. Wir haben Glück, zuerst auf Asphalt aber schon bald unbefestigt schlängelt sich ein Waldweg aufwärts. Eigentlich ist es gar kein Weg mehr, und so muss ich ein paar Holzstämme zur Seite räumen, um dann doch auch mit einem Umfaller vor dem Steilhang zu kapitulieren.

 

 

Nichts geht mehr.

 

 

Wir gönnen uns eine längere Verschnaufpause. Auf dem Rückweg sehe ich dann das erste mal in meinem Leben richtige Fliegenpilze, (fast zum anbeissen) wunderschöne Exemplare.

 

 

Nun reicht es für Heute, und die weiteren Stationen sind: Benzin, Motorenöl, Bier, viel Wasser, Wein und nochmals Bier.