Montag, 20.09.2004

Beim Frühstück wird verkündet dass wir heute zum Stausee Lago Sauris auf 1300m.ü.M. fahren. Der Weg windet sich in unzähligen Kehren den Berg hinauf, und das überholen gestaltet sich recht schwierig. Aber bei der Staumauer angekommen, belohnt uns der imposante Anblick für die Schaltstrapazen unterwegs.

 

 

 

Der Znünicapuccino wird uns perfekt auf einer Alp in einem Skigebiet serviert.

 

 

Weiter geht es bei leicht bewölktem, aber trockenem Wetter immer wieder auf unbefestigten Wegen auf und ab. Für den Mittagshalt haben wir uns einen tollen Schotterpass ausgesucht. Der erreichte Gipfel und die wunderbare Aussicht auf alle Seiten, wird mit einem Schnaps aus Migg’s „Chuchichäschtli“ gefeiert.

 

 

Anschliessend packt Migg seinen gesamten Hausrat aus, und ich staune nicht schlecht, er kocht sich sein Mittagessen, dass er auf einem Stuhl sitzend genüsslich verspeist.

 

 

Der Abstieg verläuft problemlos, und wiederum auf abwechslungsreichen unbefestigten Wegen auch mit Bachdurchquerungen. Zurück auf Asphalt, finden wir ein gemütliches Restaurant mit Terrasse und Aussicht auf die bewaldeten Hügel der nahen Umgebung. Auch ein holländischer Harley-Club findet sich hier im Rex ein. Ich vermute mal, sie haben einen anderen Anfahrtsweg ausgesucht J. Das Duo Wisi verabschiedet sich vorzeitig, denn jun. will sich Medikamente gegen sein Halsweh besorgen, und sen. hat noch eine eineinhalb stündige Wanderung zu einer Bergkirche in Sichtweite des Hotels auf dem Wunschzettel. Den Abschluss wollen wir in Richtung Plöckenpass unter die Räder nehmen. Immer kurz vor der Vollbremse beobachte ich René, der vor mir fährt, und plötzlich wieder von der Hauptstrasse abbiegt, um einen interessanten Weg nachzufahren.

 

 

Spass macht es so lange, bis wieder das Endurofeindliche  runde rot/weisse Schild uns den Weg versperrt. Wir halten hier an, und bald taucht auch der alte Mann in seinem Piaggio-Bus auf, den wir unterwegs überholt haben.

Statt über unsere Fahrweise zu schimpfen, macht er eindeutige Handzeichen, wir sollen weiterfahren, was wir uns natürlich nicht zweimal sagen lassen. Herrlicher Schotter führt uns bergauf, bis der Weg immer schmaler wird, und als Trampelpfad kurz vor dem Gipfel endet.

 

 

Das Gebäude auf der Krete sieht im Nebel richtig mystisch aus.

 

 

Wir kehren um nach Arta Terme. Heute brauche ich Kettenspray und viel Motorenöl. Das Hallenbad wartet schon, und wenn die Velos noch frei sind, wird noch ein wenig Getrampelt im Wasser!