Samstag, 18.09.2004

Tagwach ist um 5:45 Uhr. Geschlafen habe ich recht gut, lange ist es her, dass ich in den Schlaf gewiegelt wurde J . Ankunft im Bahnhof Villach ist um 6:15. Schön... da hat man was vom Tag *gähn* .Schnell sind die Fahrzeuge runter vom Zug, und so fahren wir an diesem unfreundlichen, nebligen und auch kalten Morgen in Richtung Italien. Nach ein paar Korrekturwendungen finden wir unseren Weg. Beim ersten Halt in der „Südraststätte“ gibt es Kaffee und Gipfeli.

 

 

Für die mit den kleinen Tanks, gilt schon wieder auftanken. Von nun an fahren wir auf der Hauptstrasse in Richtung Udine. Der Grenzübergang verläuft EU mässig problemlos. Via Tolmezzo erreichen wir schon bald Arta Terme, wo sich das Hotel „Gortani“ befindet, dass für die nächsten fünf Nächte unsere Unterkunft ist.

 

 

Die Empfangshalle ist leer, und auch hier warten wir erst mal ab. Die Dame des Hauses kommt irgendwann und bietet uns freundlich einen Umkleideraum als Gepäckdepot an. Unser Karten-Dreamteam René und Wisi stecken die Köpfe über die bunte Karte, und schon bald ist eine Himmelsrichtung bestimmt. Wir starten die Motoren und fahren los, um die Gegend zu erkunden. Es gibt schnelle Verbindungsetappen, verwinkelte Asphaltsträsschen meist ohne Richtungstrennlinien, und sogar ein paar asphaltlose Sonderprüfungen.

 


Das prozedere mit Mittagessen einkaufen,

 

 

ein schönes Plätzchen in der Höhe suchen, ist mir seit der letzten Herbsttour bestens bekannt. Auch heute geniessen wir bei trockenem und sonnigem Wetter die Mittagsrast.

 

 

Die schönsten Wege zu finden ist wirklich manchmal eine Wissenschaft, und darum kehren wir auch des öftern um, wenn wir in eine Sackgasse gefahren sind. Aber da bei uns immer der Weg das Ziel ist, spielt das niemandem eine Rolle. Niemandem? Jedenfalls erkundigte sich Migg mal bei René, ob jetzt wohl dieser ein geplanter Weg sei, worauf  René sofort antwortete: „Ja, sie werden diesen nicht einfach so gebaut haben. J

 


 


Gegen 17:00 Uhr sind wir zurück im Hotel. Der Tagesparkdienst wird wie auch letztes Jahr,  durch Wisi sen. geleitet, und genau durchgeführt.

Jetzt noch schnell den Zimmerschlüssel abholen und einpuffen. Umziehen zum Hallenbadoutfit und jetzt den durchgeschüttelten Körper und die Seele im wohlig warmen Wasser baumeln lassen. (An die Hotelbucher... super, besten Dank, das ist Ferien, nur nächstes Jahr müsste das mit der Masseurin noch besser geplant werden J ).

Zum Essen treffen wir uns wieder, und es herrscht Hochstimmung, da Mensch und Material noch 100% in Ordnung ist. Auch dieses Jahr mache ich gerne wieder am Weinkurs von Wisi mit. Mit Abendspaziergang und Schlummertrunk runden wir den erlebnisreichen Tag ab.