Dienstag, 12. September 2006

 

Der Einkauf für den Mittagshalt im Dorfladen wird so früh erledigt, dass es uns auf die 9 Uhr Fähre reicht. Diese bringt uns für 25 Kuna / Person (ca. 5 CHF) sicher zur Insel Rab (eine von 1'246 Inseln Kroatiens). Es ist ein richtiges Schauspiel wie dieser Koloss noch in der Bucht um die eigene Achse gedreht wird.

 

 

Die Überfahrt dauert ca. 12min. mit einer Geschwindigkeit von 17km/h (gemäss Roli's GPS). Wir fahren auf der einzigen Strasse in Richtung Inselmitte, wo wir ein paar Seitenstrassen probieren, die auf Schotter weitergehen aber dann doch in einer Sackgasse enden. Etwas weiter findet dann reNé den richtigen Abzweiger zum wichtigsten Aussichtspunkt der Insel. Mit löchrigem Teer beginnend und in Schotter endend, erreichen wir zusammen mit ein paar Mountainbiker den Gipfel.

 

 

Auf der Karte sehen wir noch ein paar dünne Strässchen, die wir dann auch wirklich finden. Der Untergrund wechselt andauernd von Wiesen- und Waldboden bis hin zu Bollersteinen. Auf einer rutschigen Abfahrt trifft es die vorausfahrenden reNé und Roli, die ich von oben beobachten kann, wie sie fast synchron zu Boden gehen, wobei ich Roli die besseren Stilnoten gegeben hätte, da er elegant noch eine Zusatzrolle hinlegte, die er dann allerdings mit üblen Rippenschmerzen bezahlte. Gewarnt von den Stürzen, ziehe ich es vor neben dem Töff her gehend den Abhang hinunter zu gleiten.

 

 

 

Marco schafft es mit kleiner Hilfe, und Wisi meistert den Steilhang sogar ohne Strafpunkte. Die Weiterfahrt ist dann ein Genuss. Irgendwann kommen wir an die Hinterseite eines Campings, und wir wissen nicht recht wie weiter, ich schlage reNé eine Richtung vor, die er dann auch einschlägt. Nicht weit ist dieser Weg keinen Meter mehr breit, und schlängelt sich der Küste entlang den Berg hoch. Unterwegs springen die Wanderer flink auf die Seite und schauen recht verwundert uns nach. Oben angekommen, wissen wir auch warum. Dieser Pfad ist ausdrücklich als Wanderweg deklariert. Da die Bergfahrt den Magen knurren lässt, machen wir Rast und geniessen die tolle Aussicht.

 

 

Da wir keinen Endurowegweiser sehen, nehmen wir die Vorschläge für die Mountainbiker dankend entgegen. Als Abwechslung sucht uns reNé an der Westküste eine Bucht, wo wir uns im Meer vergnügen können.

 

 

Zwischenhalt noch in Dobronova, und dann wieder per Fähre zurück auf's Festland.