Freitag, 15. September 2006

 

Auch dieser Tag ist wieder gekommen, der Tag der Abreise. Jetzt heisst es alle sieben Sachen zusammensuchen und auf dem Motorrad zu verzurren.

 

 

Das Wetter scheint zu halten. Wir nehmen Abschied von Jablanac , dem Hotel Ablana, und der versunkenen Fähre aus dem zweiten Weltkrieg , und fahren auf der Küstenstrasse Nordwestwärts.

 

 

Fast schon wie bei der Ankunft werden wir auch wieder von der Bora begleitet, wenn auch nicht so kräftig wie am Samstag zuvor. Leider schlägt das Wetter dann doch noch um, und wir kramen unsere Regensachen hervor. Die Rückreise bewältigen wir auf der gleichen Route, wie wir gekommen sind, es gilt einfach nur, die 350 Km irgendwie abzuspulen. Die obligaten Zahlstellen und Tankstopps nerven mit dem Regenzeug noch mehr, da ist der Mittagshalt in einem Autobahnrestaurant geradezu willkommen, um alles Nasse mal ganz abzulegen.

Frisch gestärkt und noch mit guter Laune verlassen wir das Restaurant, und starten unsere Motorräder, alle ? Nein, nicht alle... Brüni sucht noch den Schlüssel seiner Suzuki.

 

 

Wir lassen uns die Situation von ihm erklären und stellen dann das ganze Restaurant, sowie den Eingang auf den Kopf, aber niemand kann den verflixten Schlüssel finden. Was ist zu tun ? Wisi sen. beginnt sogleich mit der Demontage der Lampenmaske und fingert da an der Elektrik rum. Die Sugi läuft, zwar ohne Licht, aber wen stört's (den Zoll vielleicht?). Nach ein paar Stunden haben wir dann Österreich ohne auch nur die kleinste Beanstandung erreicht. Wir deponieren unsere Enduro, sowie das Gepäck beim Verladebahnhof, und schlendern noch durch Villach. Wir begleiten Wisi bei seiner Souvenirjagd, und schliesslich genehmigen wir uns unser letztes Festessen im "Il Principe".

 

 

Das abendliche Verladen klappt wie vorgesehen, und genug Kojen hat es auch. Jetzt steht nichts mehr im Wege, um diese Nacht liegend zu verbringen, um einigermassen ausgeruht noch die kurze Heimreise am Samstag morgen zu absolvieren.