Mittwoch, 13. September 2006

 

Unser heutiges Ziel sind die Plitzwitzer-Seen (Der älteste Nationalpark Kroatiens und steht seit 1949 unter Schutz), für einmal suchen wir eine Touristenattraktion auf.

 

 

Roli hat bereits sein GPS mit Wegpunkten gefüttert, so dass wir zügig die Strecke absolvieren können. Die Landschaft zeichnet sich durch wunderschöne Wasserfälle aus, auch wurden einige Scenen für die Winnetoufilme hier gedreht. Allerdings schrecken uns die vielen Turis sowie die angeschriebene Wanderroute von 2-3 Stunden doch ab. Wir ziehen nach einer kurzen Lagebesprechung weiter. In der schönen, eher flachen Gegend finden wir aber auch unangenehme Zeitzeugen.

 

! ! ! D A N G E R ! ! ! 

 

Mittagshalt machen wir bei einer Kirche, auch dort finden sich Zeichen des vergangenen Krieges in dieser Region.

 

 

Ich sehe auch mehrere zerfallene und verlassene Gebäude in der Nähe, die für mich eine gewisse Trostlosigkeit ausstrahlen. Ich laufe der Seitenstrasse noch weiter entlang, und sehe nach einer Weile ein Anwesen dass wiederum gepflegt und modern wirkt. Totale Gegensätze in unmittelbarer Nähe, dass ich nicht richtig einordnen kann. Als nächstes besuchen wir eine Bärenstation, und erfahren dabei dass es tatsächlich noch freilebende Bären in dieser Region gibt.

 

 

 

Auf der Rückfahrt erlebe ich dann endlich den ersten Plattfuss (an Brüni's 350er) seit ich mit dieser Bande in die Suzuki-Ferien reise. Wisi und Brüni reparieren diesen Schlauch im Vorderpneu mit solch einem Geschick, dass ich vermute sie haben vor der Reise heimlich geübt.

 

 

Schon bald ziehen wir auf den Kiesstrassen weiter durch die Wälder, bis wir von Rangern aufgehalten werden, um 30Kuna für die Durchfahrt dieses Nationalparks zu entrichten. Mit dem letzten Benzin erreichen wir dann noch unsere Heimtankstelle an der Hauptstrasse in der Nähe unseres Feriendorfes. Vor dem Duschen wollen wir noch den vielen Staub von den 302km hinunterspülen. Wieder als Touristen gönnen wir uns ein Cevapcici mit Pommes in einem der Hafenrestaurants. Als Tagesabschluss setzen wir uns bei "LUX" einem anderen Restaurant hin, und lassen uns Beerenbärengeschichten erzählen.