Donnerstag 25.September:

Frisch gestärkt machen wir uns in östlicher Richtung nach Jerzu auf. Hier sind die Bergflanken ziemlich steil, was sich wiederum auf aneinanderreihende Kurvenkombinationen auswirkt. Telweise liegen da Steinbrocken auf der Strasse. Wir wechseln dorthin wo auch diese Steine hingehören. Die wegen führen uns auf und ab, und immer wieder erwischen wir Sackgassen. Es hat auch heute wieder einige steile Leckerbissen, bei der mir die 400er ihre Überlegenheit demonstrieren, oder ist doch mehr der Reiter entscheidend? Na egal, irgendwie hab ich’s auch geschafft. Obligater Mittagshalt in der Abgeschiedenheit mit Nickerchen. Auch am Nachmittag bleibt die Route abwechslungsreich. Auf dem Rückweg, dem Teerband entlang nochmals ein kurzer Adrenalinschub. René's 400er verliert am vorderen Kettenritzel Öl, was sich in einer Linkskurve nicht wirklich positiv auf das Fahrverhalten auswirkte, obschon René mit dieser Nummer an einem Rodeoreiten sicher ein Preis gewonnen hätte.

Mit Abschleppen und Stossen brachten wir auch diese Fuhre zurück ins Basislager. Wisi sen. bereits vorinformiert, stand in Badehosen und mit Werkzeugtasche schon parat. Ehe ich mitbekommen habe, was da eigentlich defekt war, war das ganze schon behoben, und mit ein wenig nachgefülltem Motorenöl war die Sugi wieder Startklar. Heute etwas früher am Strand, konnten wir uns gediegen strecken und Sonne tanken. Für unseren letzten Abend, liess sich das Hotel etwas ganz besonderes einfallen, alles typisch Sardisch mit Spanferkel als Hauptgang.

Das zusammen mit sardischem Wein, ein echter Genuss.