Samstag 20.September:

Wir besammelten uns in Bazenheid bei „2 Rad-Sport Loser“, und nach einer Begrüssungsrunde konnten wir pünktlich um 07.30 Uhr losfahren. In Passo di Spluga konnten wir uns mit einem Cappuccino bei herrlichem Sonnenschein aufwärmen. Die weiterfahrt Chiavenna, Como, Mailand, Genua verlief relativ eintönig, da wir mehrheitlich die Autobahn benutzten.

In Genua suchten wir ein schönes Plätzchen um das Meer zu sehen, und um die Töffbekleidung der heissen Temperatur anzupassen. Scheinbar war das Plätzchen so speziell, dass uns die freundlichen Carabinieri fortschickten. Die Beschriftungen am Fährhafen liessen einige Interpretationen zu, was sich mit vielem Rückwärtsfahren der Reisenden bemerkbar machte. Das „Einchecken“ mit den ausgedruckten Buchungsmails verlief dann aber problemlos, und wir konnten uns vor der Autokolonne einreihen. Das Wenden und rückwärts Parkieren der „Moby“-Fähre war sehr Imposant. Nachdem die Fähre geleert war, konnten wir um 20.45 Uhr hinein und unsere Motorräder anbinden. Eine Dusche war jetzt genau das richtige, nach dem anstrengenden 500 km Ritt. Um 22.00 Uhr wurden die Motoren langsam hochgedreht, und wir gleiteten sanft aus dem Hafen. Nach einem Schiff- und Bar Erkundungsrundgang verzogen wir uns in die Kabinen, und schliefen mit angenehmen Motorenbrummen ein.